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ich hab gehört, wenn man sich bei einer firma um hohe posten bewirbt, wird ab und zu von arbeitgeberseite (bzw. beauftragten unternehmen) eine recherche durchgeführt, wo die dann halt gucken, auf was für internetseiten man so geht (auch mit IP rückverfolgung und so)... machen die arbeitgeber so etwas nur bei hohen posten oder auch bei normalen? wie kann man das verschleiern, auf was für seiten man geht?
es kann Dir bei jeder Bewerbung passieren, dass die Personaler mal im Internet Deinen Namen googlen oder in StudiVZ (o.a.) Deine öffentlichen Daten angucken. Darum sollte man immer darauf achten, was man im Internet preisgibt. Auf hohen Posten ist das logischerweise noch wichtiger, da man dort noch eher als ein Vertreter des Unternehmens in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Mein Tipp: Gib Deinen Namen in diverse Personensuchmaschinen ein und wenn Du irgendetwas findest, das für eine Bewerbung ungünstig wäre, beseitige es rechtzeitig (geht das nicht einfach so, musst Du Dich an die Betreiber der jeweiligen Seite wenden).
Dass die IPs rückverfolgt werden, bezweifle ich stark. Dazu braucht man eine richterliche Anordnung. Vorher geben die Provider keine Daten raus.
Übrigens ist eine Präsenz im Netz nicht grundsätzlich von Nachteil. Ich habe auch schon Anfragen von Firmen über StudiVZ erhalten.
aber wenn die provider sowieso nicht ips rausgeben dürfen, warum gibt es dann programme wie tor, die diese verschleiern? die werbung wird doch auch durch ip analysen optimiert oder? das hat mich darauf gebracht, dass auch unternehmen firmen oder spezialisten mit solchen ip analysen beauftragen... stimmt das net?
Du kannst mit diversen Programmen die ungefaire Herkunft einer IP ermitteln (also den geografischen Bereich, in dem diese IP vergeben wird), den Provider, den benutzten Browser, vielleicht die zuletzt besuchten Seiten. Aber woher will die Firma denn wissen, dass die IP genau zu diesem oder jenem Bewerber gehört (selbst wenn sie es rausfindet, gilt die IP meist nur für eine Session, da sie meistens dynamisch vergeben werden)? Das kann sie meines Wissens nicht ohne weiteres herausfinden. Darum ist es auch nicht sinnvoll, dies zur Bewerberbeurteilung einzusetzen.
Allerdings: Ich bin kein Experte auf dem Gebiet und lasse mich gern eines Besseren belehren.
Nein, öffentliche IPs werden in der Regel dynamisch vergeben, so wie Ezra schon geschrieben hat. Nur die private IP deines Routers ist immer die gleiche. Im Grunde kann sich jeder eine statische IP zulegen, aber kostet Geld und bringt eigentlich nur etwas wenn man irgendeine Art Server betreiben will (Webserver, Mailserver,...) und selbst das lässt sich mit DynDNS für Privatpersonen ohne Probleme lösen. Also Firmen haben eigentlich immer feste (statische) IPs, z.B. für VPN und irgendwelche Server die sie betreiben. Diese "IP-Analysen" die du meinst, sind wahrscheinlich sowas wie Googleanfragen und beziehen sich eben nur auf eine Session, für die z.B. Google betrachtet welche Suchbegriffe alle eingegeben wurden, etc.. um daraus Profile zu erstellen.