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4 Millionen Euro Subventionen für französische Spielefirmen
Nach den Ankündigungen, die die Leiter des Futuroscope von Poitiers in Frankreich schon am 19. April 2003 öffentlich machten, erhält die französische Spieleindustrie nun in Form eines Ideenwettbewerbs insgesamt 4 Millionen Euro Subventionen.
Jean-Jacques Aillagon, Minister für Kultur, und Nicole Fontaine, Industrieministerin, haben über das Centre National de la Cinématographie (Nationales Zentrum des Lichtspielwesens) einen Aufruf für die Einreichung von Projekten gestartet, um den Unternehmen zu helfen, die in Frankreich Videospiele entwickeln.
Diese Projektausschreibung soll den Sektor unterstützen, der nach Ansicht der Franzosen durch die weltweite schwierige Konjunktur stark beeinträchtigt wurde und bei denen das Land über große Stärken und über anerkannte Kompetenzen verfüge.
Die Förderung wendet sich an die Unternehmen der Spielentwicklung, um die Kreations-Phase und die Vor-Produktion des Spiels zu unterstützen, bis hin zur Verwirklichung eines spielbaren Modells. Das ganze Unterfangen soll dafür sorgen, dass mehr Titel aus Frankreich von den Spiele-Publishern unter Vertrag genommen werden.
Die von der französischen Politik als Projektausschreibung konzipierte Wirtschaftsförderung wird aus Mitteln des Fonds für die Hilfe bei der Multimediaentwicklung ("Fonds d\'aide à l\'édition multimédia") FAEM bestritten.
Dieser Fonds hat zum Ziel, multimediale Projekte außerhalb und innerhalb des Mainstreams zu unterstützen, deren technologische und künstlerische Gestaltung oder das wirtschaftliche Modell besonders innovativ sind.